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#16

RE: Startschwierigkeiten

in Elektrik 08.08.2015 11:43
von ekkeneckepen | 695 Beiträge

Ja, die 5-8V sollten reichen. Was für einen Regler hast du? Wenn es noch ein mechanischer Regler ist denke ich dass du mit der Einstellung wohl eher nicht klar kommst, denn das ist was für wirkliche Spezialisten. Wie lautet die Bezeichnung am Regler von der das braun-weiße Kabel kommt ?

Hat die eigentlich Doppelvergaser? Kann ich auf deinen Bildern nicht recht erkennen.

Gruß Jens

zuletzt bearbeitet 08.08.2015 11:50 | nach oben springen

#17

RE: Startschwierigkeiten

in Elektrik 08.08.2015 17:32
von Zipflklatscher | 36 Beiträge

Hallo,

es ist ein Lucas 6V Regler, sollte noch der Originale sein.
Nein, Monoploc Vergaser.
Muss den Regler erst zerlegen und kucken, werde aber wahrscheinlich einen Neuen kaufen.

Mfg, Bernhard

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#18

RE: Startschwierigkeiten

in Elektrik 09.08.2015 17:40
von ekkeneckepen | 695 Beiträge

Moin

Ich empfehle dir dringend auf einen elektronischen Regler wie z.B DVR2 zu wechseln. Vorteile: Bessere Leistung von der Lima, wahlweise 12V oder 6V, wahlweise positiv oder negative Erde. Meine Empfehlung: 12V (weniger Spanungsfall auf Leitungen, Kontakten etc und bessere Leistungsausbeute der Lima. ( Bei 12V setzt bei einer normalen )* Lucas E3L die Ballance allerdings erst bei etwas höherer Drehzahl ein, reicht aber gerade für volles Licht bei etwas über 50 km/h im vierten Gang) Wechseln von pos Erde auf neg. Erde weil es bei positiver Erde Probleme mit weiterer elektronischer Ausrüstung wie z.B. Navi geben kann. Siehe : Regler

)* Es gibt auch neue Anker und Feldwicklungen für 12V gewickelt, das ist dann das Nonplusultra. Kostet ungefähr 100€

Gruß Jens

zuletzt bearbeitet 09.08.2015 18:24 | nach oben springen

#19

RE: Startschwierigkeiten

in Elektrik 14.08.2015 13:10
von Zipflklatscher | 36 Beiträge

Hallo Werte Forumgemeinde,

zu früh gefreut. :(
Ausgiebig gefahren, 80 km und bei der Hälfte der Strecke die Atypischen Zeichen vom dahinscheiden eines Zündmagneten. Nimmt nur langsam gas an, schiesst beim runtergehen und wenn sie aus ist, bleibt sie aus.
Bei zu schnell aufgedrehtem Gashan ruckelt sie und wenn ich zu untertourig fahre, ruckelt sie auch. Ich könnte auch die Vergasernadel um eins höher hängen, denke aber es ist trotzdem der Magnet.
Habe eine Anfrage an den Herrn Seuwen gemacht, bin aber noch auf jemanden anderen gestossen, BB Weigelt.
Hat jemand Erfahrungen mit den beiden gemacht?
Ach ja, habe versucht den Regler zu Reparieren, wie naiv ...

Mit Schraubenfreundlichen Grüssen aus Österreich, Bernhard

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#20

RE: Startschwierigkeiten

in Elektrik 14.08.2015 14:47
von tiger_T400 | 33 Beiträge

Hi Bernhard,

Weigelt kenne ich als Motoreninstandsetzer und guter Lieferant von Ersatzteilen. Personliche Erfahrungen mit der Überarbeitung von Zündmagneten hab ich aber nur mit http://www.gerhard-heller.privat.t-online.de/ . Dort hab ich einige Anker für verschiedene Zündmagnete (2x SR1, 3x N1) wickeln lassen. Und das hat gut funktioniert. Herr Heller hat mir auch die Gehäuse neu magnetisiert.
Kannst auch mal da: Lucas N1 und Kondensator gucken.

Viele Grüße

Andreas

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#21

RE: Startschwierigkeiten

in Elektrik 14.08.2015 16:06
von ekkeneckepen | 695 Beiträge

Für eine gute Überholung mit Vakuum getränkter Ankerwicklung, musst du auch 400 € hinlegen, da fragt es sich ob du nicht den BT-H kaufen solltest. Meine drei Motorräder haben alle den BT-H und es gibt nie mehr Probleme.

BT-H Magneto

Gruß Jens

zuletzt bearbeitet 14.08.2015 16:07 | nach oben springen

#22

RE: Startschwierigkeiten

in Elektrik 14.08.2015 18:26
von Zipflklatscher | 36 Beiträge

Hallo,

die BT-H Lösung ist mir zu teuer.
Bei deinem Vorschlag, Andreas, mit der "Easy Cap" Lösung bleibt ja die Wicklung die gleiche, wird da also nur der Kondensator gewechselt?
Sollte nicht der Magnet wieder kaufmagnetisiert werden?
Bei der AWO wurde das gesamte Teil getauscht und laut Rechnung überholt und aufmagnetisiert.
Reicht es den Kondensator alleine zu ersetzen?
Der BB Wiegelt bietet einen zum Anker mit neuen Kondensator für ca. 170 € an. Scheint recht günstig zu sein.

Mfg, Bernhard

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#23

RE: Startschwierigkeiten

in Elektrik 15.08.2015 09:05
von ekkeneckepen | 695 Beiträge

Der Anker sollte auf jeden Fall neu gewickelt werden! In der 50 Jahre und mehr alten Schellack- Isolierung gibt es durch eingedrungene Feuchtigkeit bei Erwärmung Dampfblasen in denen dann der 0,02 dünne Draht frei vibriert und bricht. Da springt dann bei ausreichender Drehzahl noch ein Funken über (erzeugt auf Dauer dann eine leitende Verkohlung) aber bei niedriger Drehzahl oder mehrerer solcher "Lücken" versagt der Magnet, meistens im dunklen bei Regen und mit vollem Urlaubsgepäck am Ende der Welt tief in der Nacht.
Stimmt der BT-H ist nicht billig aber du findest nur damit auf Dauer (zumindest wenn du das Motorrad für Fernreisen benutzt) "Peace in your mind"

Gruß Jens (3 Tage vor dem Start zum MGP auf der Isle of Man)

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#24

RE: Startschwierigkeiten

in Elektrik 17.08.2015 11:47
von tiger_T400 | 33 Beiträge

Hi Bernhard,

auch ich hab die Anker neu wickeln lassen. Mir war nur der Kondensator tief versteckt in der Armatur nicht geheuer und habe daher zusätzlich (anstatt) den neumodischen Kram mit den "Easy Cap" eingebaut.
Auch von meiner Seite aus: Wenn Du nicht hundert% sicher sein kannst, dass die Wicklungen in Ordnung sind, dann neu wickeln lassen. Alles andere ist bei so altem Kram gespart an der falschen Stelle.
Die Magnete, die aufmagnetisiert werden, sind im Alugehäuse eingegossen. Somit lautet die korrekte Formulierung zu oben: Heller hat mir die Magnete in den Gehäusen neu magnetisiert.
Die 400€ werden fällig, wenn Du den gesamten Magneto überholen lässt. Wenn Du Handwerklich geschickt bist und genau weißt, was Du tust, dann kannst Du viele Arbeiten auch selbst erledigen. Ersatzteile hab ich damals bei Dave Lindsey: http://www.davelindsley.co.uk/ bestellt. Guter Service und prompte Lieferung.
Fang das aber nur an, wenn Du weißt, was Du tust und tun musst. Wegen einem einzelnen Magneto hätte ich das nicht angefangen. Ich hab damals fünf von den Dingern überholt.

Für einen ersten Test könnte aber der Einbau eines "Easy Cap" und das abklemmen des Original-Kondensators eine Lösung für dich sein.
Versuch macht Kluch.

Viele Grüße

Andreas

zuletzt bearbeitet 17.08.2015 11:49 | nach oben springen

#25

RE: Startschwierigkeiten

in Elektrik 17.08.2015 12:46
von matman | 975 Beiträge

Nur kurz zu BB Weigelt: Peter Weigelt gibt LiMas und Zündmagnete zu Heller, er macht das nicht selber. Und ich bin damit mehrere Male auf die Schnauze gefallen, weil Heller (damals) nicht ordentlich gearbeitet hat. Meine Empfehlung derzeit und bis auf Weiteres lautet: Hans Seuwen.

Mittlerweile schwören etliche Zündmagnet-Benutzer auf die EasyCap-Lösung. Aber auch die setzt, wie Jens korrekt angemerkt hat, eine intakte Hardware voraus. Die Ankerwicklung muss also intakt sein und darf keine Brüche o. ä. aufweisen. Am besten ist es also, den EasyCap-Kondensator nur in Verbindung mit einer neu gewickelten Armatur zu verbauen.

Cheers, Jan

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#26

RE: Startschwierigkeiten

in Elektrik 17.08.2015 13:59
von Zipflklatscher | 36 Beiträge

Hallo Jan,

der Seuwen macht nichts mehr, da er das Gewerbe still gelegt hat und nur noch für freundschaftliche Dienste arbeitet.
Die EasyCap Lösung würde ich gerne machen, jedoch muss ich mir vorher noch jemanden suchen wo ich den Anker neu wickeln lassen kann.


Mfg, Bernhard

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#27

RE: Startschwierigkeiten

in Elektrik 24.08.2015 10:18
von jampot | 306 Beiträge

...wieder einer weniger :-(
Seuwen hat immer gute Arbeit abgeliefert.

Cheers, Rally

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#28

RE: Startschwierigkeiten

in Elektrik 25.08.2015 14:04
von Zipflklatscher | 36 Beiträge

Hallo,

nicht weinen, es gibt ja noch andere.
Hab meinen zu "Hisste Teich" geschickt, der ist in meiner nähe.
Bekomm ihn in ca. 6 Wochen zurück und gib dann bescheid ob das Problem erledigt ist.

Mfg, Bernhard

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#29

RE: Startschwierigkeiten

in Elektrik 06.09.2015 14:03
von der-staubige | 15 Beiträge

Hallo,
ich hatte ähnliche Probleme beim LUCAS SR1. Die Ursache bestand unter Anderem darin, dass der Ariss vom Zündmagneten nicht gestimmt hat.
Das ist die Stellung des Zündmagnetankers, im Magnetfeld, im Moment des Unterbtrecher öffnens.
Der ganze Vorgang ist im Buch "Der Kupferwurm", ISBN 3-316-02548-5, auf Seite 305 super beschrieben.
Also, im Moment des Unterbrecheröffnens den Anker so stellen, dass die Hälfte des Ankers ca. schon halb aus den Pohlschuhen rausgedreht ist!
Wenn es verstellt war, ist das Ergebnis schon mit blosem Auge sichtbar. Eine längere Funkenstrecke und ein weißbauer Funken. Also erst Zündmagneten einstellen,
dann beim Einstellen der Zündung den Nocken auf dem Anker nicht mehr verdrehen, nur am Kettenrad einstellen.
Ein anderes Problem sind die Papierisolierhüsen über den Lagern. Wenn die in Auflösung sind, geht eine Menge Energie durch einen
nicht gewünschten Nebenschluß verloren.
Sind nur Tipps, wenn die übrige Hartware in Ordnung ist. Wie es die Anderen es schon aufgezählt haben, Spule, Magnetisierung, und Kondensator müssen in Ordnung sein und
wenn kalt die Zündfunkenenergie noch für einen Start ausreichend war, kann es warm zu wenig sein. Ich konnte meine G80 fühestens nach 20 Minuten wieder starten.

Sorry, dass ich erst spät zu dem Thema was geschrieben habe. Im Sommer schalte ich den Rechner zu selten ein.
Grüße an Alle
der-staubige

MfG der-staubige

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#30

RE: Startschwierigkeiten

in Elektrik 30.07.2016 15:04
von Zipflklatscher | 36 Beiträge

Hallo Werte Forumsgemeinde,

das Problem ist behoben.
"Histo Tech" hat den Magneten, mit "Easy Cap"Lösung, überholt und mir einen neuen Elektronischen Regler verbaut.
Alles funktioniert wieder.

Mfg, Bernhard

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